Ein Besuch der ältesten Stadt Deutschlands ist absolut lohnenswertund bietet einige barrierefreie/arme Angebote
Die kreisfreie Großstadt an der Mosel wurde als Augusta Treverorum vor mehr als 2000 Jahren von den Römern gegründet. Trier war in der Spätantike Sitz einer der vier römischen Kaiser und hieß damals noch Treveris. Viele Baudenkmäler gehen auf den Bauboom zurück, der diese Epoche, ab etwa 300 n.Chr., mit sich brachte.
Therme am Viehmarkt – Eine Thermenananlage römischen Ursprungs (Foto: Martin Fischer)
Später war die viertgrößte Stadt des Landes Rheinland-Pfalz kurfürstliche Residenzstadt und Sitz des Erzbischofs von Trier. Ab 1798 ist es der Sitz des französischen ‚Departements de la Sarre‘. Von 1815 – 1945 gehörte die Stadt an der Mittelmosel zu Preußen und seit 1946 zum neu gegründeten Bundesland Rheinland-Pfalz.
Die wechselhafte Geschichte der Stadt spiegelt sich eindrucksvoll im Stadtbild und im kulturellen Leben wieder.
In der Innenstadt Triers, die zu weiten Teilen Fußgängerzone ist, kann man sich problemlos mit dem Rollstuhl oder dem Handbike bewegen. Eine Vielzahl von Restaurants und Weinstuben sind ebenfalls gut mit dem Rollstuhl erreichbar.
Viele Baudenkmäler lassen sich in einen barrierearmen Stadtrundgang integrieren und können besichtigen werden. Das sind beispielsweise die Konstantinbasilika, die Römerbrücke, die Kaiserthermen, die Thermen am Viehmarkt, die Barbarathermen, das Amphietheater, der Dom St.Peter und die Liebfrauenkirche. Die Porta Nigra kann man allerdings nur von aussen besichtigen.
Konstantinbasilika Trier (Foto: Martin Fischer)
Empfohlen für Geschichtsinteressierte ist außerdem das barrierefrei zugängliche Rheinische Landesmuseum Trier. Es dokumentiert eindrucksvoll 200 000 Jahre Geschichte und die kulturelle Entwicklung der gesamten Region. Das barrierefrei zugängliche ‚Café Zeitsprung‘ innerhalb des Landesmuseums ist ideal für eine kurze Erholungspause.
„Entwicklung von barrierefreien/barrierearmen Wanderwegen für die Landesgartenschau (LGS) Oberhessen 2027…“
… so heißt der Arbeitstitel des Projekts, mit dem uns der Wetteraukreis vor kurzem betraut hat.
Wir sind sehr Stolz für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns, das wichtige Thema in unserer Region weiter voranbringen zu können.
An der LGS, die vom April bis Oktober 2027 stattfindet, nehmen insgesamt elf Kommunen teil, zehn aus dem östlichen Wetteraukreis (Büdingen, Echzell, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain, Nidda, Ortenberg, Ranstadt) und Schotten aus dem Vogelsbergkreis.
Für jede der teilnehmenden Kommunen sollen im Rahmen des Projekts mindestens zwei barrierefreie/ barrierearme Wanderwege entstehen. Die sollen nicht etwa neu angelegt oder gebaut werden, Ziel ist es vielmehr, bestehende Strecken so auszuwählen, bzw. zu verknüpfen, dass Wanderwege entstehen, die für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen nutzbar sind.
Im Hinblick auf die bevorstehende LGS ein Mittel, um zusätzliche Besucher in die Region zu locken. Daneben lässt sich das Thema Inklusion/Teilhabe sicherlich auch als ein hervorragendes Marketinginstrument nutzen.
Unserer Aufgabe ist es, bei der Streckenplanung die relevanten Parameter, wie Streckenlänge, Maximalsteigung, Oberflächenbeschaffenheit, etc. genau im Auge zu behalten und in die Streckenauswahl einfließen zu lassen. Darüberhinaus gilt es, die jeweiligen Projekte zur LGS bei der Wegführung mitzuberücksichtigen und zusammen mit den Kommunen abzustimmen. Außerdem sollen die LGS-Themen Oberhessen, Geschichte, Natur, Herz, Wasser und Vulkan bespielt werden und der gerade in Planung befindliche Oberhessensteig in die Streckenplanung mit einfließen.
Die Tourstories mit den Points of Interest (POI’s) für die Michael Elsaß verantwortlich ist, die genauen Streckenbeschreibungen und den Empfehlungen für welche Personengruppen die Touren besonders geeignet sind, inklusive GPX-Dateien zum Download, sollen bis Ende 2025 vorliegen.
Interessierte können alle diese Informationen per Download nutzen. Auf eine Auszeichnung der Wegstrecken mittels Wanderwegzeichen wird verzichtet.
Zu den Inklusionstagen in Bad Nauheim bieten wir zwei barrierearme Touren in Bad Nauheim an.
Rundgang zu den Gotteshäusern
Wann: Dienstag 02.07.2024, 10 Uhr Treffpunkt: Tourist Information, In den Kolonnaden 1, 61231 Bad Nauheim Länge: 3,6 km Höhendifferenz: ca. 40 m Dauer: ca. 1,5 Stunden
Vom Kurpark zur Skiwiese
Wann: Samstag, 06.07.2024, 10 Uhr Treffpunkt: Tourist Information, In den Kolonnaden 1, 61231 Bad Nauheim Länge: 6,1 km Höhendifferenz: ca. 80 m Dauer: ca. 2 Stunden
Die Touren sind als Rundwanderung ausgearbeitet. Martin Fischer von „Barrierefreies Wandern“ begleitet die Wanderungen. Auf den Strecken gibt es wenig Steigung, die Touren führen über befestigte Wege, ohne Hindernisse und Seitneigung. Im Streckenverlauf ist eine Rollstuhlfahrertoilette vorhanden.
Diese Rundgänge sind für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen , d.h. Menschen, die einen Rollstuhl mit oder ohne Zuggerät, ein Handbike oder einen Rollator benutzen geeignet. Auch für Menschen mit Gehbehinderungen, Prothesenträger, Senioren und Menschen, die generationenübergreifend unterwegs sein möchten, sind diese Wanderungen gut geeignet.
Kurz gesagt: für alle, die sich gerne draußen bewegen.
Die Teilnahme an den Touren ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Anmeldungen bei Martin Fischer
Martin Fischer 0176 52217718 martin_fischer@mail.de
oder über die Tourist Information Bad Nauheim
Tourist Information In den Kolonnaden 1 61231 Bad Nauheim 06032 929920 info@bad-nauheim.de
Weitere Informationen zu den Inklusionstagen finden Sie hier: www.bad-nauheim.de
Von November 2023 bis in den Februar 2024 hinein fand die Befahrung und Begutachtung von insgesamt 13 Wanderwegen aus dem Wegenetz des Naturparks Rhein-Taunus (NPRT) durch Martin Fischer statt.
Ziel des Projekts des Naturparks ist es,“Ansatzpunkte zu schaffen, mobilitätseingeschränkten Menschen den Zugang zu Natur zu ermöglichen“, so Martin Kresov-Hahnfeld, Mitarbeiter im NPRT und zuständig u.a. für das Freizeitportal und das Wegenetz.
In einem Vorgespräch wurden die Kriterien für barrierearme Wanderwege erläutert: z.B.: Streckenlänge, Maximalsteigung, Wegoberfläche und -breite, Seitenneigung.
Martin wählte danach aus dem riesigen Wegenetz, das im Freizeitportal des NPRT sehr gut und übersichtlich dargestellt ist, 13 Wanderwege aus, die befahren und begutachtet werden sollten.
Dabei stellte sich heraus, dass 9 der 13 ausgewählten Wanderwege in die Kategorie ‚barrierearm‘ fallen.
Für diese gibt es neben einer sehr detaillierte Beschreibung der Streckenparameter, eventuell mit einer empfohlenen ‚Laufrichtung‘ ebenfalls eine Empfehlung für wen aus der Gruppe der Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, der Weg besonders geeignet ist.
Barrierearme, leichte Wege etwa, sind für Menschen im Rollstuhl ohne Zuggerät oder eine Begleitperson rollbar. Um barrierearme, mittelschwere Wege bewältigen zu können benötigt man einen Rollstuhl mit Zuggerät und/oder eine Begleitperson.
Alle Ergebnisse, Berichte und Empfehlungen, zusammen mit Karten und Fotos sind auf der Homepage des NPRT www.naturpark-rhein-taunus.de im Freizeitportal unter dem Menüpunkt barrierearme Wege einsehbar.
Die Umsetzung des Projekts bis hin zur Publikation auf der Naturpark-Homepage ging in rasendem Tempo! Eine besonders wertvolle Erfahrung war die große Wertschätzung des Themas durch sämtliche involvierten Mitarbeiter des NPRT.
Wir freuen uns, in diesem Jahr insgesamt 2 barrierearme, geführte Wandertouren anbieten zu können. Die Touren sind als Rundwanderungen ausgearbeitet, mit wenig Steigungen, meist auf befestigten Wegen, ohne Hindernisse und Seitenneigung.
Besonders geeignet sind die Strecken für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, d.h. Menschen, die einen Rollstuhl mit oder ohne Zuggerät, ein Handbike oder einen Rollator benutzen, Menschen mit einer Gehbehinderung, Prothesenträger, Senioren, Menschen die generationenübergreifend unterwegs sein möchten und alle, die sich gerne draußen bewegen.
Durch den Ockstädter Kirschenberg
Wann: Samstag 20.04.2024, 11 Uhr Wo: Parkplatz am Bürgerhaus, Schlossstraße
Stadtrundgang durch Bad Vilbel
Wann: Sonntag, 29.09.2024, 11 Uhr Wo: Parkplatz am ‚Klaus-Havenstein-Weg‘ am Eingang zur Wasserburg
Die Teilnahme an den Touren ist kostenlos. Bei Rückfragen melden Sie sich gerne hier:
Martin Fischer 0176 52217718 martin_fischer@mail.de
Der Spessart liegt als Naherholungsgebiet vor den Toren der Rhein-Main-Region und ist eingerahmt von Main, Kinzig und Sinn. Er ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in der Mitte Deutschlands und erstreckt sich in den beiden Bundesländern Hessen und Bayern. Die 85 Kilometer lange Landesgrenze ist für den Besucher kaum zu erkennen.
Über Landesgrenzen hinweg: Der Naturpark Spessart liegt in Hessen und in Bayern. (Bild: OpenStreetMap Deutschland)
Der Naturpark Hessischer Spessart wurde 1963 gegründet und dehnt sich über mehr als 94.000 Hektar aus. Davon sind rund 60 Prozent bewaldet, vorrangig mit Eichen und Buchen. Der Hessische Spessart bietet die ideale Lebensgrundlage für viele bedrohte Tierarten wie zum Beispiel den Biber, der sich dort seit einigen Jahren wieder angesiedelt hat oder auch die Wildkatze.
Viele markierte Wanderwege führen die Besucher durch das größte Laubwaldgebiet Deutschlands. Ein touristisches Highlight ist der Premiumwanderweg „Spessartbogen“, der auf einer Strecke von fast 90 Kilometern von Langenselbold bis Schlüchtern führt. Ergänzt wird der Wandergenuss von Extratouren, den „Spessartfährten“ sowie den Spazierwanderwegen, den „Spessartspuren“.
Spessartspuren
Spazierwandern lautet das Stichwort. Also noch nicht wandern aber länger unterwegs sein als beim Spazierengehen. Jede der insgesamt 40 Spessartspuren eignet sich perfekt dazu. Sie sind als Rundwanderweg konzipiert, das heißt Start- und Zielpunkt sind gleich.
Spazierwanderer legen fast immer weniger als 10 km zurück und müssen nicht mehr als 250 Höhenmeter überwinden. Die Spessartspuren sind über den kompletten Hessischen Spessart verteilt. Spazierwanderer können auf ihnen die ganze Vielfalt und Schönheit der Naturlandschaften entdecken und erleben.
Wanderschild Spessartspuren (R. Raab)
Kooperation mit Barrierefreies Wandern
Im Frühjahr 2022 entstand die Idee, die existierenden 40 Spessartspuren hinsichtlich des Grades der Barrierefreiheit zu überprüfen. Ziel dabei war es, herauszufinden, ob einige der Spessartspuren für Menschen mit einer Mobiltätseinschränkung, d. h. Rollstuhlfahrer, Menschen mit einer Gehbehinderung, Rollator-Nutzer, Handbiker, Senioren, Familien mit Kinderwagen, etc. begehbar, befahrbar oder berollbar sind.
Nach einer Vorauswahl hinsichtlich Streckenlänge und Höhendifferenz, blieben 13 Spessartspuren übrig, die nun genau von mir begutachtet werden sollten. Dazu befuhr ich alle 13 mit dem Handbike. Die für Mobilitätseingeschränkte relevanten Faktoren, wie Weglänge und -beschaffenheit, Maximalsteigung, Seitneigung, Hindernisse, etc. wurden protokolliert und in den Streckenbeschreibungen genau dokumentiert.
Nun wurden die geeigneten Spessartspuren mit dem, von mir entwickelten Bewertungsschema, als barrierearm leicht, – mittel und – schwer klassifiziert. Und schließlich für jede der barrierearmen Spessartspuren eine Empfehlung abgegeben, für wen genau sie geeignet sind. Falls es Streckenabschnitte gab, die nicht barrierearm waren, wurde nach Alternativstrecken gesucht. Diese wurden dann ebenfalls genau beschrieben und ihr Verlauf mittels GPS-Track aufgezeichnet.
Ein besonderer Moment der Kooperation war auf jeden Fall ein Treffen am 12. Mai 2022 mit Fritz Dänner, Annika Ludwig und Frau Harnischfeger vom Naturpark Hessischer Spessart, sowie Robert Ruppel vom Förderverein Naturpark Hessischer Spessart. Bei einer gemeinsamen Wanderung in Lettgenbrunn auf der Spessartspur 21 fand ein Erfahrungsaustausch mit vielen anregenden Gesprächen statt.
Ausblick
Um die barrierearmen Spessartspuren für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen nutzbar zu machen, müssen die gesammelten Informationen in die Welt. Der Naturpark Hessische Spessart verfügt nun über die nötigen Informationen. Diese sollten interessierten Nutzern zugänglich gemacht werden.
Der Rundweg um den Laacher See in der Vulkaneifel ist ein barrierefreies Wandererlebnis, das nach den Kriterien von „Reisen für Alle“ zertifiziert ist. Dieser spezielle Abschnitt des Weges, der vom Kloster Maria Laach bis zum Blockhaus/Campingplatz führt, bietet eine idyllische Route für Menschen mit Gehbehinderungen und Rollstuhlfahrer.
Startpunkt und Sehenswürdigkeiten
Der Startpunkt des Rundweges befindet sich beim Kloster Maria Laach, einer beeindruckenden Klosteranlage mit Basilika und verschiedenen Wirtschaftsbetrieben, darunter eine Klostergaststätte. Die Klosteranlage selbst bietet bereits viel zu sehen, und Informationen zur Barrierefreiheit auf dem Klostergelände sind auf der offiziellen Website des Klosters zu finden.
Streckenverlauf und Naturerlebnis
Das Teilstück des Rundweges um den Laacher See führt über kleine Holzbrücken, vorbei an Wiesen und durch herrliche Waldpassagen direkt am Ufer des Laacher Sees entlang. Besonders hervorzuheben ist der kleine Platz am Bootsverleih, der mit seinen „Traumliegen“ zum Verweilen und Genießen der Natur einlädt.
Barrierefreiheit und Ausstattung
Der Wanderweg ist 2,1 km lang und führt vom Parkplatz in Maria Laach bis zum Parkplatz beim Campingplatz Laacher See. Er ist stufenlos, mindestens 120 cm breit und überwiegend noch breiter. Allerdings gibt es Abschnitte, die nicht leicht begeh- und befahrbar sind, insbesondere zwei Brücken mit maximalen Längsneigungen von bis zu 18 % auf einer Länge von 2 m. Entlang des Weges sind Sitzgelegenheiten vorhanden, jedoch mit teilweise größeren Abständen. Der Wanderweg ist autofrei und durchgehend ausgeschildert.
Parkmöglichkeiten und WC
Am Startpunkt gibt es drei gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderungen. Ein öffentliches WC für Menschen mit Behinderungen ist bei der Tourist-Information in Maria Laach vorhanden, wobei die WC-Tür mit einem Euroschlüssel zu öffnen ist.
Weitere Informationen zur Planung eines barrierefreien Urlaubs können Sie die Webseite vom Urlaubsmagazin Barrierefrei Erleben besuchen und hier auch den passenden Urlaubskatalog für ihr Urlaubsziel kostenlos bestellen.
Handbike-Begeisterte finden im Chiemgau gut ausgeschilderte Routen, die speziell für Handbikes konzipiert wurden. Diese Wege sind nicht nur für Handbikes, sondern auch für Radanhänger sehr gut geeignet. Dank der breiten Wege kann man auch mal zu zweit nebeneinander fahren. Besonders abseits der vielbefahrenen Strecken bieten das flache Gelände und das geringere Verkehrsaufkommen ideale Voraussetzungen für Handbike-Touren.
Die sieben herausragenden Touren für Handbike-Fans wurden von Menschen mit Handicap aus der Region mehrfach selbst getestet und bei der Konzeption aktiv mitgestaltet. Entlang der Routen gibt es barrierefreie Einkehrmöglichkeiten und Toiletten. Alle weiteren Informationen zu diesen Touren können in einem Flyer gefunden oder unter der Telefonnummer +49 (0)861 9095900 kostenlos angefordert werden. Es ist erwähnenswert, dass die „7 Handbike-Touren im Chiemgau“ im Januar 2023 den 3. Platz beim ADAC-Tourismuspreis und im Februar das „Goldene Pedal“ des ADFC erhalten haben.
Hier sind die sieben ausgezeichneten Touren für Handbike-Fans:
Obinger See-Runde (Handbike-Tour 1)
Sehr leichte Handbike-Tour um den Obinger See mit möglichem Zwischenstopp beim barrierefreien Strandbad. 20 Skulpturen gestalten die Runde zu einem besonderen Erlebnis.
Strecke:3,4 km; 12 Hm; 00:45 h
Die Landschaft im Rupertiwinkel wurde durch eiszeitliche Gletscherströme geformt. Auf guten Wegen geht es auf und ab, aber nie extrem.
Strecke: 29,4 km; 161 Hm; 03:30 h
Wasser-Erlebnistour (Handbike-Tour 2)
Rupertiwinkel-Panoramatour (Handbike-Tour 3)
Diese Handbike-Runde führt entlang der beschilderten Themenroute „Rupertiwinkel-Panoramatour“ durch den schönen Rupertiwinkel.
Strecke: 26,3 km; 249 Hm; 02:45 h
Diese Runde mit meist mäßigen Steigungen und entspannten Abfahrten eignet sich hervorragend, um sich für die Sommersaison vorzubereiten.
Strecke:9,0 km; 85 Hm; 01:15 h
Obinger Trainingsrunde (Handbike-Tour 4)
Abtsdorfer See-Runde (Handbike-Tour 5)
Die zauberhafte Handbike-Runde auf gutem Untergrund um den schönen Badesee bietet gelegentlich einen weiten Blick auf die Chiemgauer Alpen.
Strecke: 5,1 km; 43 Hm; 01:00 h
Die Handbike-Runde um den Waginger See ist eine Perlenkette mit landschaftlichen Highlights und Gelegenheiten für attraktive Zwischenstopps.
Strecke:20,0 km; 136 Hm; 02:00 h
Waginger See-Runde (Handbike-Tour 6)
Achen-Achter (Handbike-Tour 7)
Diese herrliche Tour durch das von den Eiszeitgletschern geformte Alpenvorland ist gleichermaßen erlebnisreich wie fordernd, aber sie lohnt sich definitiv.
Strecke:40,0 km; 280 Hm; 04:00 h
Für alle, die nach der perfekten Unterkunft für ihre nächste Handbike-Tour im Chiemgau suchen, bietet die Region Chiemsee-Chiemgau spezielle Handbike-Unterkünfte an.
Den passenden Urlaubskatalog für barrierefreien Urlaub in der Region Chiemsee-Chiemgau und für weitere Urlaubsziele in Bayern kann auf der Seite vom Urlaubsmagazin Barrierefrei Erleben unter https://www.barrierefreierleben.de/kataloge bestellt werden.
Ein Rückblick auf die diesjährigen barrierearmen Wanderungen
„Endlich bin ich mal nicht die Langsamste“, „hätte gar nicht gedacht, dass ich diesen Weg schaffe“, „das hätte ich mir alleine nicht zugetraut“, so oder so ähnlich hört es sich an, wenn Teilnehmer eine barrierearme Wanderung kommentieren. Diese Sätze empfinde ich als ein ganz großes Lob und eine Bestärkung darin, auch im nächsten Jahr barrierearme Wanderungen anzubieten.
An der ersten Tour ‚Durch das Naturschutzgebiet Nidderauen bei Glauburg-Stockheim‘ am 29.4.2023nahmen 2 Personen teil. Die zweite barrierearme Wanderung ‚Rund um die Burg Münzenberg‘ am 14.5.2023 fand das Interesse von 7 Wanderern. Dirk Eiser, Mitglied des Ortsbeirats der Stadt Münzenberg nahm im Vorfeld mit mir Kontakt auf und bot seine Hilfe bei der Organisation und Durchführung an. Bei der etwa 4 km langen Wanderung begleitete er uns und beantwortete viele Fragen zur Geschichte von Stadt und Burg.
Rund um die Burg Münzenberg; Foto: Barrierefreies Wandern
Am 27.5.2023 ging es ‚Zur Rosenblüte nach Steinfurth‘. Bei herrlichem Wetter wanderten 12 Teilnehmer auf der ca. 6 km langen Strecke rund um Steinfurth und konnten die gerade begonnene Rosenblüte bestaunen. Am 1.10.2023, dem Bad Nauheimer Kerbsonntag hieß das Motto ‚Vom Kurpark zur Skiwiese‘. Die ca. 6 km lange Rundtour mit einem tollen Picknick an der Frauenwald-Hütte oberhalb der Skiwiese absolvierten alle neun Teilnehmer erfolgreich.
Den Abschluss der diesjährigen inklusiven und barrierearmen Wandertouren machte am Samstag, 7.10.2023 die ca. 4 km lange Wanderung: ‚Auf Butzbacher Waldwegen‘. Martin Fischer vom Büro für Barrierefreies Wandern konnte bei warmem Spätsommerwetter am Startpunkt Forsthaus Butzbach 37 Teilnehmer begrüßen.
Leichte Wanderung über die Skiwiese Bad Nauheim; Foto: Barrierefreies Wandern
Auf Butzbach Waldwegen; Foto: Barrierefreies Wandern
Das gesteckte Ziel, ein Wanderangebot, das von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen genutzt werden kann und auch genutzt wird, zu schaffen, wurde voll erreicht. Neben Rollstuhlfahrern mit und ohne Begleitperson nahmen Rollatornutzer, Segwaynutzer, Handbiker, Senioren, Menschen mit einer Gehbehinderung und/oder einer anderen Behinderung(en) teil. Darüber hinaus fand das Angebot das Interesse von inklusiven und generationenübergreifenden Gruppen.
Mein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen des Förderprogramms ‚Generation Nachbarschaft‘ des Wetteraukreises. Ohne eine entsprechende Förderung wäre dieses Angebot nicht möglich gewesen.
Anmerkung zu den übersendeten Fotos: Die Teilnehmer haben einer eventuellen Veröffentlichung zugestimmt.